Social Film Marketing BLOG

Film und Neue Medien

Aufzeichnung des #wmlinz – Internet killed the Videostar…?

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Beim 8. Webmontag in Linz haben wir vergangene Woche über Film, Video, YouTube, Crowdfunding und Social TV sinniert. Obwohl wir technische Probleme hatten und die erste halbe Stunde nicht zu hören waren, gab es meiner Meinung nach mehrere Höhepunkte.

Einerseits haben wir eindrucksvoll live bewiesen, wie Social TV funktioniert:


Andererseits wurde mir mit den Worten “Crowdfunding – Hast du das gegründet?” die Erfindung von Crowdfunding zugeschrieben, was mich natürlich extrem ehrt :-)

Alles das gibt’s jetzt auch zum Nachschauen, wenn auch nur die zweite Hälfte:

Written by gumpel

Mai 6th, 2013 at 8:58 am

Zeit der Helden – Transmediale Serie auf ARTE [Interview]

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Im Rahmen der Themenwoche “40+: Jetzt oder nie! – Fünf Tage Midlife und andere Katastrophen” lief in der Karwoche (Vom 25. bis 29. März 2013) im SWR Fernsehen und bei ARTE die Serie „Zeit der Helden“. Ich selbst wurde durch einen Tweet sowie diverse Erwähnungen auf Facebook, unter anderem in der Social TV Gruppe, auf die Serie aufmerksam. Das Besondere daran: im Internet konnte man während der Zeit zusätzliche Stränge der Geschichte verfolgen und sich spielerisch mit den Charakteren auseinandersetzen. Hinter dem Konzept steckt Alexander Maximilian Otto Serrano (Amos), den ich kurzerhand zu diesem Experiment interviewt habe.

WOLFGANG: Hallo, Amos. Du zeichnest bei der jüngst ausgestrahlen ARTE Serie “Zeit der Helden” für die Transmedia Konzeption und die Produktion verantwortlich. Worum geht’s bei der Serie?

AMOS: Thematisch geht es um die Midlife Crisis. Dafür haben Arte und SWR in der Karwoche eine ganze Reihe an Themensendungen aufgefahren und im Zentrum stand die fiktive Miniserie. Der Anspruch bestand hier darin, den Stoff nicht nur unterhaltsam in Echtzeit, sondern auch transmedial zu inzenieren. Da stellt sich mir immer die Frage: Welche zusätzliche dramaturgische Ebene können wir so inszenieren, dass es auch ein echter narrativer Mehrwert ist? Dabei setze ich mich immer genau mit dem gegebenen Format (hier: TV-Serie) auseinander um zu sehen, welche Aspekte man mit anderen Mitteln besser erzählen kann. Und filmische Erzählungen können nunmal nicht so tief in die Exposition gehen, wie viele Zuschauer es gerne hätten (Ausnahme: TV-Serien, die Staffelweise konzipiert sind. Bei Lost ist die Exposition durch Flashbacks beispielsweise zum Erzählprinzip gemacht worden). Hier haben wir das grösste Potenzial gesehen und eine Spurensuche nach verdrängten Erinnerungen angesetzt, die durch Gegenstände ausgelöst wird, die man live im TV entdecken kann. Der Zuschauer kann hier zum Spieler und gewissermassen zum Therapeuten der Serienfiguren werden.

Zeit der Helden - Spurensuche

WOLFGANG: Diese Spurensuche fand dabei online in verschieden Kanälen statt. Wie kann man sich das genau vorstellen?

AMOS: Transmedial bedeutet ja im Idealfall, dass man bewusst Mediensprünge inszeniert. Also vom TV ins Web, zu einem Buch, einem Live-Event, zu einer Radiosendung etc. Wir haben uns bei “Zeit der Helden” dagegen entschieden, da man in dem kurzen Inszenierungszeitraum von 5 Tagen nicht genügend Spieler dazu animieren kann, auf diesem Weg eine konsistente Geschichte zu erleben. Viele Besucher sind zudem das erste Mal mit diesem Erzählprinzip in Berührung gekommen. Deshalb haben wir unseren Fokus auf eine grosse Bandbreite von liebevoll umgesetzten Formaten gesetzt. Dreh- und Angelpunkt war die Website www.zeitderhelden.de (und das französische Pendant), auf der sich hinter den Profilen der Protagonisten der Serie eine Fülle von Gegenständen befand. Jeder Gegenstand taucht irgendwann im Verlauf der Serie auch so im TV auf. Man muss also in Echtzeit den richtigen Augenblick abwarten und kann dann hinter den Gegenständen verdrängte Erinnerungen freischalten. Das waren dann beispielsweise Kindheitserinnerungen in Form eines illustrierten Pixiheftes, Momente aus der Jugend in Form von kurzen Videovignetten oder ein Kreuzworträtsel, dass gelöst werden muss. So hat man sich Schritt für Schritt ein besseres Bild über die Motivationen und Prägungen der Figuren machen können.Diese Inhalte wurden dann auch über unsere Kanäle auf Facebook und Twitter ausgespielt.

WOLFGANG: Wie wurde dieses Experiment aufgenommen? Haben da eher Insider mitgemacht oder auch transmedia-Neulinge?

AMOS: Natürlich haben wir auch einige Leute angesprochen, die “vom Fach” sind oder schon alte Hasen als Spieler in Sachen Transmedia Experiences oder Alternate Reality Games waren, aber das war nicht die Zielsetzung. Wir sind ziemlich happy damit, dass die meisten Spurensucher (95%) echte Neulinge waren, die ihren Weg über die Story der Serie zu uns gefunden haben. So sollte es auch sein. Die grösste Gefahr bei transmedialen Inszenierungen ist ja, dass man mit seiner Erzählung in einem Expertenforum versauert.

WOLFGANG: Das Projekt war also ein Erfolg. Wie soll es jetzt weitergehen?

AMOS: Schauen wir ganz nüchtern auf die Einschaltquoten, war es leider kein Quotenhit. Es war aber ein Achtungserfolg für das deutsche Fernsehen und eine Innovation in Sachen moderne Narrative. Werfen wir einen Blick auf die Statistiken in Social Media sehen wir auch, dass transmediales Erzählen ein Publikum ins TV bringt, dass die Öffentlich-Rechtlichen nicht mehr erreichen. Ich werte das Gesamtprojekt als Erfolg und auch die Verantwortlichen bei den Sendern haben deutlich gemerkt, dass sie mit solchen Formaten die richtige Richtung einschlagen. Wie es weiter geht? Ich bin mir sicher, in den nächsten Monaten werden wir mehr in dieser Richtung zu sehen bekommen. Ich bin offen für Anfragen von Produktionsfirmen und TV-Sendern ;-)

WOLFGANG: Also gibt es noch keine konkrete Idee für eine Fortsetzung?

AMOS: Meines Wissens nicht. Zeit der Helden ist nicht als Serie über mehrere Staffeln konzipiert worden aber das kann sich ja noch ändern. Die Entscheidungswege im deutschen Fernsehen sind da ja ganz anders gestrickt, als das z.B. im US-TV ist. Wie gesagt: wir stehen da ganz am Anfang der Entwicklungen.

WOLFGANG: Was den Vertrieb angeht? Inwiefern ist das Konzept wiederholbar, z.B. auf einem anderen Sender?

AMOS: Prinzipiell ist das Konzept so angelegt, dass es replizierbar ist. Es wäre also durchaus denkbar, alles in eine App zu packen. Alle Inhalte auf zeitderhelden.de sind nach Ausstrahlung der Serie auf Null gestellt worden, so dass jeder, der die Folgen im Nachhinein gesehen hat, sich auch nochmal im Alleingang auf Spurensuche begehen konnte. Geplant ist momentan aber nur der Release auf DVD und was da die Verknüpfung mit den Transmedialen Inhalten betrifft, habe ich noch keine Info. Das betrifft auch die Lizensierung an andere Sender.

WOLFGANG: Das Angebot ist über die Webseite also auch in Nachhinein weiterhin abrufbar?

AMOS: Die Serie liegt in den Mediatheken, sowie unter zeitderhelden.de als 7-Tage Catch-up bereit (also 7 Tage nach Ende der letzen Folge). Mehr geht leider nicht im Öffentliche Rechtlichen TV.

WOLFGANG: Vielen Dank für das Gespräch!

Written by gumpel

April 8th, 2013 at 8:17 pm

Social Film Marketing und Social TV bei der Social Media Week HH

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Leider hat es nicht geklappt, geplant war es eigentlich. Wovon ich rede? Von der Social Media Week in Hamburg, zu der ich ursprünglich anreisen wollte. Einerseits um selbst eine Session zu Crowdfunding im Film abzuhalten, andererseits um die Sessions lieber Kollegen und Filmemacher/innen zu besuchen. Glücklicherweise gibt es aber Livestreams und Aufzeichnungen von diesen, die man sich auch im Nachhinein anschauen und sogar ins Blog einbetten kann ;-)

Nur zu gerne wäre ich bei Ninon Schubert’s Vortrag zum Thema “Independent Filme promoten durch Social Media“. Die Produzentin des Films “Schlafende Hunde“, zu dem es demnächst auch eine Crowdfunding-Kampagne geben wird, sprach in ihrem Vortrag (mit Unterstützung von Journalistin und Filmemacherin Claudia Heydolph) über ihre Erfahrungen mit Social Media im Zusammenhang mit Film-Marketing und Festivals. Im Vorfeld zum Event habe ich für die Netzpiloten ein Interview mit Ninon Schubert geführt, in dem sie erklärt, dass sich der Vortrag “an alle Filmemacher richtet, die selber vor dem Problem stehen, wie sie ihren Film – ohne viel Geld für Werbung oder PR Agentur auszugeben – am besten promoten.” Wer also nicht dabei war, hier die Aufzeichnung:

Ein weiterer Vortrag beschäftigte sich mit dem Potenzial von Crowdfunding und trug den Titel “Crowdfunding zwischen Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Vertrieb“. Marco von den Konspirativen Küchenkonzerten und Mit-Initiator des Crowdfunding-Projekts “Die Wilde 13″, das ich auf gumpelmaier.net bereits vorgestellt habe, sprach gemeinsam mit Sina Greinert von der Hamburg Kreativ Gesellschaft über die verschiedenen Facetten von Crowdfunding. Ebenfalls für die Netzpiloten habe ich gemeinsam mit Andreas Weck ein Interview mit Marco Antonio Reyes Loredo geführt. Leider gibt’s davon keine Aufzeichnung, aber vielleicht hat ja jemand mit gefilmt oder Notizen gemacht?

Und last but not least, heute bin ich noch auf dieses Panel zum Thema “Social TV – Was heißt das jetzt für den Zuschauer?” gestossen und möchte euch dieses nicht vorenthalten:

Written by gumpel

Februar 21st, 2013 at 9:15 pm

Soll ununi.tv weiter leben? Eine Umfrage zu meinem Projekt

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Bildschirmfoto 2012-12-20 um 13.51.58Gemeinsam mit Anja Wagner, Fabian Topfstedt und Bertram Gugel habe ich vor einem Jahr ununi.tv gestartet, eine Plattform auf der jede/r eigeninitiativ (Weiter-) Bildungsangebote im Bereich Film, TV & Web anbieten kann.

Nun stehen wir vor einer wichtigen Entscheidung: Soll ununi.tv weiter leben? Aus diesem Grund haben wir eine kleine Umfrage im ununi.tv-Blog gestartet, die eure  Bereitschaft zur Mithilfe bzw. eure generelle Meinung zum Projekt erheben soll. Kommen bis Ende Dezember genügend positive Stimmen zusammen, dann werden wir im kommenden Jahr das Projekt weiterentwickeln.

Schaut euch ununi.tv bitte einfach mal an, leitet es an eure Freunde und Kollegen weiter und füllt bitte die klitzekleine Umfrage aus. Hier geht’s zur Umfrage:

http://ununitv.blogspot.com/2012/12/soll-ununitv-weiter-leben.html

 

 

 

Vielen Dank!

Written by gumpel

Dezember 20th, 2012 at 1:55 pm

Die Crowd macht YEAH – CHI L’HA VISTO jetzt auf DVD [Verlosung]

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Im Sommer 2011 hat die Berliner Regisseurin Claudia Rorarius ihre Crowdfunding-Kampagne für den Kinostart zum Film “CHI L’HA VISTO – Wo bist du” gestartet. Ich habe sie dabei bei der Vorbereitung und Umsetzung des Crowdfundings sowie in Sachen Social Media beraten und unterstützt. Über die Plattform startnext kamen über € 8.000,- zusammen und der Filmstart wurde knapp nach dem Crowdfunding-Ende Realität. Ein schöner Erfolg, der immer wieder auch im Zusammenhang mit Crowdfunding im Film genannt wurde, zuletzt etwa im SPEX-Artikel “CROWDFUNDING ZWISCHEN HYPE UND REVOLUTIO:N – Film, wie wir ihn wollen?

Am 30. November 2012 ist nun die DVD bei good!movies erschienen und nicht nur ich habe mich über die DVD und die freundliche Nennung im Booklet gefreut. Auch auf der CHI L’HA VISTO-Facebook Seite haben einige der Fans ihre Freude zum Ausdruck gebracht, indem sie Fotos “ihrer” DVD gepostet haben. So gefällt mir das ;-)

Wenn ihr euch jetzt denkt: “Ich hätte auch gerne eine DVD von diesem Film!” trifft sich das hervorragend. Denn ich darf mit freundlicher Unterstützung der Regisseurin und des Vertriebs hier ein Exemplar verlosen. Alles was ihr dazu tun müsst: hinterlasst bis Sonntag (16.12.) einen Kommentar zu diesem Blog-Beitrag, in dem ihr uns mitteilt, warum ihr den Film gerne sehen wollt. Wenn euch das zu kompliziert ist, akzeptiere ich auch einen nicht ganz so tiefgründigen Kommentar à la “Ich muss diese DVD  einfach haben”. Der Gewinner wird durch Zufall ermittelt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Erfolg!

Written by gumpel

Dezember 10th, 2012 at 11:37 am

POLYFORM Filmtalk auf DORF TV zu Dead Rainbow

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Ich war heute im TV und habe im Rahmen der Sendung POLYFORM mit Sabrina Stockner über ihren Film “Dead Rainbow” und über Crowdfunding gesprochen. Watch it:

Written by gumpel

Dezember 6th, 2012 at 10:49 pm

2 Crowdsourcing/Crowdfunding Case Studies [VIDEO]

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Zwei sehenswerte Case Studies von „gecrowdeten” Projekten zeigten bei den Internationalen Kurzfilmtagen in Winterthur die Möglichkeiten und Grenzen der Interaktion und Zusammenarbeit mit dem Publikum auf.

Mit Gregor Schmidinger (AT), Produzent und Regisseur des Kurzfilms „Homophobia” und Milad Ahmadvand (IR) Projektleiter des interaktiven Dokumentarfilmprojektes „Die Schweiz Tanzt” (in Entwicklung).

Moderation: Christian Ströhle

Written by gumpel

November 30th, 2012 at 9:00 am

Film Festivals and the Social Web [WORKSHOP-VIDEO]

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A few weeks ago I was invited to the 16th International Short Film Festival Winterthur, doing a workshop on “The film festival as multi-/transmedia project“. I promised to post some links that I mentioned or which I think might be useful in terms of using Social Media as a film festival. Also I present you the full video of the workshop including the introductional Skype-session with Raindance Festival founder Elliot Grove.

Elliot gave us some really useful and important insights on how the use Facebook, Twitter and other channels to build a community, crowdsource content and promote their festival and filmmakers. One of his conclusions, to which I fully agree: YOU NEED TO HAVE A TWITTER ACCOUNT IF YOU WANT TO SUCCEED IN SOCIAL MEDIA :-)
So, I would really like to connect with you on Twitter! Follow me here: @gumpelmaier - I apologize that this is only a short list, but here are some links…
Some festivals you need to follow on Twitter:
Some festivals you need to follow on Twitter:
Nice initiatives:
 Film Festivals and Crowdfunding:
Tools, platforms, networks:
  Some useful articles, discussions, slides:
Some tips when starting in Social Media:
  • Start with people who share your interests (family, friends, colleagues)
  • Learn (from) Social Media
  • Learn from others
  • Plan your communication
  • Start small, then grow your activites
  • Don‘t expect too much
  • Be active
  • Be creative
  • Be authentic
  • Monitor your activities
  • Stay up to date
  • Show your expertise
  • Incorporate into daily routine
Here’s the video, I hope you enjoy it:

PRODUCERS’ DAY 2012
Freitag, 9.11.2012
Veranstaltungsort: Alte Kaserne Winterthur

Filmfestival als multimedia Projekt
Mit: Elliot Grove (CA) Produzent und Gründer des Raindance Film Festival und Wolfgang Gumpelmaier (AT), New Media Consultant
Moderation: Simon Koenig, SWISS FILMS

Written by gumpel

November 29th, 2012 at 7:55 pm

Gastartikel zum Thema “Filmemachen mit der Crowd”

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Soeben ist mein Gastartikel mit dem Titel “Wolfgang Gumpelmaier: Filmemachen mit der Crowd” auf LABKULTUR online gegangen. Auf der Facebook-Seite teasern sie den Artikel folgendermaßen:

“Genug mit Bullshit-Bingo. Fest steht, der digitale Wandel betrifft nicht nur einige wenige von uns, wir sollten längst einen Schritt weiter sein! Wolfgang Gumpelmaier über Filme im D.I.Y.-Style und DVD-on-Demand-Service.”

Hier geht’s zum Artikel: Wolfgang Gumpelmaier: Filmemachen mit der Crowd

Ich freue mich auf euer Feedback und eure Kommentare!

Written by gumpel

November 20th, 2012 at 5:05 pm

DOK Leipzig Twitter-Aktion #DOK140

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Erst gestern habe ich noch auf meiner Facebook-Seite die Frage gestellt: “Which filmfestivals do you think do a great job on Social Media?“, in Vorbereitung auf meine Workshop-Session “Filmfestival als multimedia Projekt“ bei den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur kommende Woche. Und gerade eben entdecke ich eine spannende Aktion meiner Freunde aus Leipzig: #DOK140. Die DOK Leipzig sucht dabei gemeinsam mit dem MDR den kreativsten Filmkritiker. Wie das funktioniert beschreiben sie auf der Webseite folgendermaßen:

“Du hast einen Film bei DOK Leipzig gesehen, der dich besonders überrascht, aufgewühlt oder bewegt hat? Du hast eine Meinung zum Film, die du nicht nur für dich behalten magst? Dann sag es weiter und veröffentliche deine eigene DOK-Filmkritik! Dabei liegt die Würze in der Kürze, denn die Filmbeurteilungen sollen getwittert werden! (…) Über den Hashtag #DOK140 werden alle Beiträge gebündelt und sind so für andere Nutzer schnell zu finden. Zudem wird die Aktion bei MDR.DE redaktionell begleitet. Das heißt, die witzigsten, prominentesten, schrägsten und beliebtesten Tweets werden gesammelt, kommentiert und gezeigt und sind auch auf den Internetseiten von MDR JUMP zu lesen.”

Um die Motivation zu steigern, werden unter allen Mitmachenden auch Preise ausgelost, darunter eine Dauerkarte für das DOK Leipzig Festival 2013.

Ich persönlich finde diese Aktion super, was meint ihr? Kennt ihr ähnliche Kampagnen von Festivals?

Written by gumpel

Oktober 31st, 2012 at 10:58 am