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Sonntag ist nicht mein Tag – laut EdgeRank Checker
Habt ihr schon einmal vom Facebook Edge Rank gehört? Wenn nicht, dann bitte, hier eine Kurzerklärung: der Edge Rank entscheidet darüber, welche eurer Statusnachrichten und Beiträge es in die Timeline eurer Freunde schaffen.
Welche Faktoren dafür wesentlich sind, hat Annette Schwindt so zusammengefasst:
Beiträge werden von Facebook umso eher im Newsfeed (weiter oben auf der Fanseitenpinnwand) angezeigt…
- wenn sie einen Anhang haben (Link, Foto, Video etc.)
- je mehr Interaktion sie insgesamt bekommen
- je öfter der jeweilige Nutzer mit dem Absender des betreffenden Beitrags interagiert
- je neuer der Beitrag ist
Alles klar soweit? Gut, denn genau darum geht’s nun bei dem Tool EdgeRank Checker, das ich soeben ausprobiert habe. Laut dem Online-Service liegt der Facebook Edge Rank meiner Fanseite “Social Film Marketing” bei 27. Und das ist nicht mal schlecht, glaubt man folgender Aufschlüsselung:
Im Detail sieht der Befund meiner Fanseite so aus:
Was lerne ich daraus: am Sonntag schaffen es meine Beiträge kaum in die Timeline meiner “Fans”. Sonntag ist also nicht mein Tag
Das liegt vielleicht daran, weil ich am Sonntag nicht im Büro bin und daher nicht ständig News poste.
Oder aber auch daran, dass generell mehr Leute online sind und es daher schwieriger ist, im Auswahlverfahren dabei zu sein.
Vielleicht gibt’s aber auch gar keine sichtbaren Zusammenhänge…
Was meint ihr? Worin kann es liegen? Welchen EdgeRank habt ihr? Ist er für euch wichtig?
Batman: The Dark Knight auf Facebook ansehen
Ich sage es ja immer, Soziale Netzwerke bieten Filmemachern ungeahnte Möglichkeiten zur Filmvermarktung. Ein aktuelles Beispiel, wie diese sogar zur Filmdistribution verwendet werden können, lebt uns Hollywood-Gigant Warner Bros. nun vor: auf der Facebook-Fanseite zu Batman: The Dark Knight gibt es einen eigenen Karteireiter mit dem einfachen, aber wirkungsvollen Hinweis “watch”. Dahinter versteckt sich eine Applikation, über die der Film direkt in Facebook angesehen werden kann:
Leider ist der Service bei uns noch nicht verfügbar, was wohl wieder einmal mit fehlenden Lizenzrechten zusammenhängt. Ob diese Formen des Filmvertriebs jedoch die so oft beklagten Einbussen durch illegale Downloads wieder wettmachen können, bleibt fraglich. Im Fall Warner Bros. setzt man jedenfalls auf die bisher noch sehr spärlich verwendeten Facebook-Credits, mit denen der Film bezahlt werden muss ;-(
Ich denke, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die ersten deutschsprachigen oder europäischen Studios und Verleiher ähnliche Wege gehen werden und via Facebook und Co. ihr filmisches Werk unten die Leute bringen werden. Vor allem für Independent Filmemacher, denen es oft um’s reine “gesehen werden” geht, eröffnet diese Art des Vertriebs neue Möglichkeiten zur Erschließung des Long Tails.
Wie seht ihr das? Ich freue mich über eure Kommentare!
Facebook mit Links
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung in Krems gebe ich morgen eine kurze Einführung in Facebook. Das Zusammentragen von Information hat sich allerdings als mühsamer herausgestellt, als geplant. Dennoch, das mache ich doch mit LINKS:
- Facebook Statistik: über 400 Millionen User weltweit
- Facebook in Österreich
- Facebook und YouTube: Largest gain sharers (Folie 31)
- Facebook-Account eröffnen
- Facebook-Fanseite, Gruppe oder Cause anlegen
- Fanpage oder Gruppe
- NEU: Communitypages
- Facebook-Like Button und Like Button in WordPress
- Usernamen ändern
- Facebook Werbung
- Facebook Analyse
- Taggen außerhalb von Facebook
- Best of Facebook-Tipps
- Facebook eBook (Annete Schwindt)
- Are Facebook and Twitter are making our brains bigger?
- Medien-Marken bei Facebook
- Deutsche Top-Blogs und ihre Facebook Seiten
- Facebook-Nutzung: Delivered & Filmschaffende Österreich
- Welchen Wert hat Facebook-Fanseite
- Fanpage Best Practices
Und hier noch ein paar Videos:
Facebook in Real Life:
Social Networking in Plain English:
What Facebook is for:
Welchen Wert hat eine Facebook-Seite?
Ich habe soeben einen höchst interessanten Beitrag auf ANDERS|denken zum Thema Reichweiten und dem Wert von Facebook-Fanseiten gelesen. Was Hannes Treichl da am Beispiel der Fanseite von Innsbruck als “Milchmädchen-Rechnung” offenlegt, ist allerdings für Social Media Vermarkter geradezu essentiell. Wer von euch hat nicht schon einmal eine Diskussion über die Reichweiten auf Facebook und Twitter geführt bzw. wie sich diese mit den Reichweiten der Kronen Zeitung und des ORF vergleichen lassen? Für all jene, die sich noch nicht selbst die Mühe gemacht haben, hier also eine Argumentationshilfe:
Jeder Status Update des Users Innsbruck erzeugt im Schnitt 170 Interaktionen (“gefällt mir”-Klicks und Kommentare). Ein Facebook User hat 130 Kontakte, die über Interaktionen ihrer Freunde informiert werden. Macht in Summe 22.100 erreichte User.
(Bei einer Veröffentlichung pro Woche würden monatlich 88.400 Menschen die Marke Innsbruck wahrnehmen.)
Simpel und nachvollziehbar, nicht wahr? Auch für Vertreter aus dem Bereich der traditionellen Medien und der Werbung. Obwohl es bei Social Media Kampagnen nicht unbedingt auf diese Werte ankommt, sondern eher andere Kennzahlen von Relevanz sind, sollte jeder einmal dieses Exempel durchgerechnet haben. Mehr Argumente gibt’s, wie erwähnt, im Artikel Welchen Medien-Wert hat eine Facebook Fanpage?
Mashable nehmen es ernst
Seit geraumer Zeit folge ich dem Social Media News Portal Mashable auf Facebook und ärgere mich manchmal über die sehr dicht gestreuten Posts. Mashable ist dafür bekannt, Themen als Frage in der Statusleiste von Facebook zu formulieren, etwa What’s your favorite location-sharing tool? Fans der Seite posten dann ihr Feedback zur Frage in den Kommentaren und es entwickeln sich oft spannende sowie erheiternde Diskussionen.
Vor einigen Wochen aber waren die Antworten im Kommentar eines Beitrags äußerst untypisch, denn ein User hatte sich darüber beschwert, dass Mashable viel zu viele Facebook-Einträge online stellt. Andere User sahen das genauso und schlossen sich dem Feedback an, bis schließlich eine lange Seite voller Unmut die Facebook-Fanseite von Mashable zierte. Auch in den Folge-Posts tauchten immer wieder negative Kommentare auf.
Mashable reagierte prompt und äußerte sich folgendermaßen:
Der Social Media Spezialist nahm die Wünsche seiner Leser also ernst und entschloss sich innerhalb weniger Stunden seine Facebook-Strategie zu ändern. User können nun selbst entscheiden, ob und welche Artikel sie abonnieren wollen. Und danken es den Betreibern der Fanseite mit lobenden und wohlwollenden Worten.
Dazu kann ich nur sagen: Hut ab, Mashable! Würden doch nur mehr Unternehmen im Social Web zuhören und auf die Bedürfnisse ihrer User so schnell reagieren!






