Mashable nehmen es ernst

Seit geraumer Zeit folge ich dem Social Media News Portal Mashable auf Facebook und ärgere mich manchmal über die sehr dicht gestreuten Posts. Mashable ist dafür bekannt, Themen als Frage in der Statusleiste von Facebook zu formulieren, etwa What’s your favorite location-sharing tool? Fans der Seite posten dann ihr Feedback zur Frage in den Kommentaren und es entwickeln sich oft spannende sowie erheiternde Diskussionen.

Vor einigen Wochen aber waren die Antworten im Kommentar eines Beitrags äußerst untypisch, denn ein User hatte sich darüber beschwert, dass Mashable viel zu viele Facebook-Einträge online stellt. Andere User sahen das genauso und schlossen sich dem Feedback an, bis schließlich eine lange Seite voller Unmut die Facebook-Fanseite von Mashable zierte. Auch in den Folge-Posts tauchten immer wieder negative Kommentare auf.

Mashable reagierte prompt und äußerte sich folgendermaßen:

Mashable auf Facebook

Der Social Media Spezialist nahm die Wünsche seiner Leser also ernst und entschloss sich innerhalb weniger Stunden seine Facebook-Strategie zu ändern. User können nun selbst entscheiden, ob und welche Artikel sie abonnieren wollen. Und danken es den Betreibern der Fanseite mit lobenden und wohlwollenden Worten.

Dazu kann ich nur sagen: Hut ab, Mashable! Würden doch nur mehr Unternehmen im Social Web zuhören und auf die Bedürfnisse ihrer User so schnell reagieren!



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