5 Beispiele für Mobile Filmvermarktung

Erst kürzlich hat das t3n-Magazin den „Mobilen Hype“ ausgerufen und tatsächlich scheint er auch langsam in der Filmwelt anzukommen. Zumindest bei denen, die ein Internet-fähiges Smartphone besitzen. Wie man mobile Anwendungen für die Vermarktung eines Films oder einer TV-Serie nutzen kann, möchte ich hier anhand von fünf Beispielen zeigen:

  • Miso – Foursquare für Filme:

Miso ist ein Check-In-Service für Filme und TV-Shows und funktioniert ähnlich wie Foursquare. Zuerst wählt man via Suchfunktion einen Film aus, checkt ein und erntet für spezielle Check-In-Kombinationen so genannte Badges, also Abzeichen. Zudem kann man seinen Lieblingsfilmen folgen, um Updates zu erhalten oder Kommentare anderer Miso-User über den eingecheckten Film lesen. Miso gibt es für iPhone, iPad und Android-Telefone. Hier ein kleines Video:

  • Spezielle Foursquare-Badges:

Zur Promotion des Films „Banksy – Exit through the gift shop“ gab es in den USA eine eigene Foursquare-Badge. User, die sich in ausgewählten Kinos eincheckten und nach dem Check-In eine Nachricht mit dem Codewort „banksy“ an ihre 4square-Freunde versendeten wurden mit dieser extra zum Filmstart eingeführten Auszeichnung belohnt. Über die Film-Webseite konnte man sich über die teilnehmenden Kinos informieren und alle weiteren Teilnahme-Bedingungen herausfinden.

  • Mittels Massen-Check-In zum günstigen Kinoticket

Zum Filmstart von „Monsters“ hatten Foursquare-Nutzer in Großbritannien die Chance, an ermäßigte Kinotickets zu kommen, wenn sie gemeinsam via Foursquare in einem bestimmten Kino „eincheckten“. Durch den gleichzeitigen Check-In von mindestens 50 Personen wurde das Kino zur „infected zone“, wie sie auch im Film vorkommt, erklärt und die so genannte „Swarm Badge“ freigeschalten, die Besucher zum Kauf eines reduzierten Tickets ermächtigte.

  • Via iPhone App zusätzliche Welten eröffnen

Augmented Reality ist vielleicht vielen von euch noch kein Begriff, daher schnell mal bei Norbert auf filmpromo.de nachlesen. Verstanden? Gut, denn gleich geht’s eine Realitätsebene weiter. Zum Film „Inception“ gibt es eine AR-Sound-App von Hans Zimmer, die das Leben als Traum begreifen lässt. Ich werde hier nicht zu viel der Worte verlieren, denn Kollege Hillinger hat diese hier bereits sehr schön beschrieben. Aber ich denke, mit Augmented Reality lässt sich gerade im Filmbereich zukünftig sehr viel umsetzen.

  • Ortsbezogene Spiele für Smartphones

Ebenfalls bei Norbert Hillinger habe ich über die Promo zu Tron: Legacy via Location Based Gaming und das Spiel LiveCycle gelesen. Ich zitiere:

„Die kostenlose App, die derzeit noch lediglich für das iPhone zur Verfügung steht (Android folgt bald) stellt ein ortsbezogenes Spiel zum Film dar. Durch Bewegungen in der realen Welt können Teilnehmer virtuelle Lichtstreifen herstellen und steuern, wie man sie bereits aus dem Originalfilm kennt. Diese Lichtstreifen stellen die Bewegung der Spieler auf einer virtuelle Karte dar. Punkte werden gesammelt, indem man den Strahl der anderen  Spieler mit dem eigenen Lichtstrang unterbricht.“

Damit man sich darunter etwas vorstellen kann, gibt’s hier das Video dazu:

Ich denke, diese fünf Beispiele zeigen sehr gut, was in Zukunft alles mit mobilen Anwendungen möglich sein wird. Nichts desto trotz stehen wir noch ganz am Anfang und vor allem in technischer Hinsicht wird sich in den kommenden Monaten noch einiges tun. Dennoch sieht man bereits an diesen ersten Anwendungsbeispielen, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind und so freuen wir uns auf weitere Beispiele für die Mobile Filmvermarktung.



3 Antworten zu “5 Beispiele für Mobile Filmvermarktung”

  1. [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    […] This post was mentioned on Twitter by Audra Valli. Audra Valli said: RT @gumpelmaier 5 Beispiele für Mobile Filmvermarktung http://bit.ly/hHzuHM […]

  2. […] 5 Beispiele für Mobile Filmvermarktung […]

  3. […] Tagged with 2011, ADA, distribution, Social Film Marketing, Social Media, Trends, wien, workshop « 5 Beispiele für Mobile Filmvermarktung […]