Rückblick: Green Screen Festival 2011 – Crowdfunding für Naturfilme?

Vergangene Woche war ich in Eckernförde beim Green Screen Naturfilm Festival zu Gast und versuchte gemeinsam mit Hermann Lorenz und Leslie Franke von Kernfilm, unter der Moderation von C. Cay Wesnigk, die Frage „Crowdfunding auch für Naturfilme?“ zu beantworten.

Hermann und Leslie haben unter anderem über ihren Film Water Makes Money gesprochen, der via Crowdfunding – oder wie sie es nennen: Subskripition – finanziert wurde. Immer wieder kamen wir zu dem Punkt, dass Crowdfunding nicht einzeln betrachtet werden kann, sondern ein Teil einer neuen Ära der Filmproduktion, Filmfinanzierung, Filmvermarktung und Filmdistribution ist und in in den letzten Jahren in all diesen Bereichen ein Paradigmenwechsel vollzogen wurde. Die Aufgabe von Filmemachern, aber auch Sendungsanstalten, Förderinstitutionen und Verwertungsgesellschaften muss es also sein, auf diese Veränderungen zu reagieren. Einfacher gesagt, als getan, ich weiß. Am Beispiel Water Makes Money sieht man aber, dass es funktioniert, wenn man sich auf die „Community“, also auf seine Fans, auf sein Publikum einlässt.

Bis aber alle im Filmbetrieb das erkannt haben, werden noch ein paar Jährchen ins Land ziehen. Bis dahin freuen wir uns über weitere „Vorzeigemodelle“. Ein paar davon finden sich auch in meiner Einführungspräsentation „Crowdfunding für Naturfilme?“ – Bitte sehr:

PS: Nebenbei erwähnt möchte ich das Green Screen Festival für die äußerst engagierte und super funktionierende Organisation loben! Man merkt, dass nicht nur einigen wenigen Personen, sondern der ganzen Stadt das Thema NATUR(film) am Herzen liegt. Danke!



Eine Antwort zu “Rückblick: Green Screen Festival 2011 – Crowdfunding für Naturfilme?”

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