Die Ergebnisse der Crowdfunding-Blogparade

Es ist soweit, die Blogparade zum Thema „Crowdfunding als Perspektive in der Filmfinanzierung“ ging gestern um Mitternacht endgültig zu Ende. Heute möchte ich euch die Liste aller eingereichten Beiträge präsentieren sowie allen Teilnehmern meinen Dank aussprechen, dass sie sich die Zeit genommen haben, daran teilzunehmen.

Bereits die Reaktionen auf meinen Blogparaden-Aufruf in der Facebook-Gruppe „Filmschaffende Österreich“ fand ich sehr spannend und höchst interessant. Chris Dohr’s Kommentar habe ich mit seiner Erlaubnis als Gastbeitrag hier im Blog veröffentlicht. Seine These: Crowdfunding + öffentliche Förderung = Humbug

Auch Gregor Schmidinger hat sich – auf englisch – mit dem Thema Crowdfunding und öffentliche Förderung beschäftigt. Seine Erkenntnisse könnt ihr im Artikel My 2 Cents on Crowd Funding and Public Grants nachlesen.

Kollege Spoxx, der ja sozusagen als Ideengeber für die Blogparade herhalten muste, erwähnt in seinem Beitrag Crowdfunding und Bürgergesellschaft einige Beispiele für gelungenes Crowdfunding und beschreibt die Zusammenhänge zwischen aktuellen Demokratiebewegungen und dieser Form der Projektfinanzierung.

Simon Ruschmeyer sieht das Potenzial von Crowdfunding nicht für alle Filmprojekte. In seinem Beitrag Crowdfunding und Filmförderung? Ja, aber nicht für jeden Film! erklärt er, wie er darauf kommt und wie abhängig seiner Meinung nach Filmemacher von den Institutionen in Deutschland sind.

Ich selbst habe mich ebenfalls dazu geäußert und in meinem Beitrag Verlängerung der Crowdfunding-Blogparade (Anmerkung: in diesem Artikel habe ich auch die Verlängerung angekündigt und wollte mit gutem Beispiel vorangehen) meine Wahrnehmung hinsichtlich der Bereitschaft von Förderanstalten, sich mit dem Thema zu beschäftigen, wiedergegeben. Und zudem ein Beispiel für die erfolgreiche Kombination von Crowdfunding und öffentlicher Förderung im Filmbereich angeführt.

Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass ich diese Blogparade keineswegs als Ende der Diskussion ansehe, sondern ganz im Gegenteil. Ich hoffe, sie ist Anlass dazu, sich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen. In diesem Sinne freue mich auch weiterhin über eure Meinungen, Erfahrungen und Ideen zum Thema Crowdfunding als Perspektive in der Filmfinanzierung und bin mir sicher, dass wir uns schon bald wieder darüber austauschen werden.



Eine Antwort zu “Die Ergebnisse der Crowdfunding-Blogparade”

  1. Harald Weber sagt:

    Tja, es ist eben dann doch nicht so einfach an das Geld von anderen Leuten zu kommen. Ich drücke die Daumen, dass es bei diesem Projekt klappt.