Die Crowdfunding-Plattform Cinedime ermöglicht Crowdinvesting für Filme

Im internationalen Umfeld haben sich mittlerweile zahlreiche Crowdfunding-Plattformen für die Finanzierung für Filme etabliert. Im deutschsprachigen Raum fehlte es bislang noch an solch einer Alternative zu allround-Plattformen wie Indiegogo, Startnext oder Visionbakery. CineDime möchte als erste Plattform diese Nische besetzen und startet demnächst mit dem ersten Projekt „Lena Love„. Anders als die genannten Plattformen setzen die Macher aber auf equity-based Crowdfunding, landläufig als Crowdinvesting bekannt. Markus Brandmair, einer der drei Gründer von CineDime, hat mir ein paar Fragen beantwortet. Hier seine Antworten:

"LenaLove"

Wolfgang: Mit Cinedime wollt ihr Deutschland’s erste Crowdinvesting-Plattform für Filme starten. Erkläre uns bitte kurz euer Vorhaben.

Markus: Als erste deutsche Crowdinvesting-Plattform mit der Spezialisierung auf Filmprojekte bieten wir der Crowd die Möglichkeit, sich mit kleinen Beträgen bereits ab 100 € an der Finanzierung großer deutscher Filmproduktionen zu beteiligen. Die Investoren erhalten neben einem Anteil an späteren Verwertungserlösen auch sog. Produzentenprivilegien, wie z.B. Set-Besuche oder Premieren-Tickets. Ein Investment auf CINEDIME bietet also nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine emotionale Teilhabe am Filmprojekt.

Wolfgang: Ist man mit seinem Investment dann nur an den Kino-Erlösen beteiligt oder auch an DVD-Erlösen oder anderen Einnahmen?

Markus: Die Investoren stehen im selben Rückführungsrang, wie der Produzent selbst und sind damit an sämtlichen Erlösen aus allen Verwertungsstufen beteiligt. Dazu zählen alle Einnahmen aus Kino, DVD-Verleih und -Verkauf, Video-on-Demand, Weltvertrieb usw. Als Faustregel gilt: An jedem Euro, den der Produzent erhält, ist der Investor beteiligt. Diese Beteiligung erstreckt sich aber nicht nur auf alle Verwertungsstufen, sondern umfasst auch zeitlich den kompletten Wertschöpfungszyklus eines Filmes. Dieser dauert in der Regel bis zu sieben Jahren. Die Investoren partizipieren über den gesamten Zeitraum hinweg an potentiellen Erlösen.

Wolfgang: Welche Projekte sollen über Cinedime finanziert werden können?

Markus: Zunächst fokussieren wir uns auf solche Filmprojekte, die in der Auswertung (z.B. Kino, DVD, etc.) die besten Chancen auf Rückzahlung der Gelder an die Investoren bieten. Es geht also um kommerzielle, wirtschaftlich erfolgsversprechende Projekte. Die Filme müssen das Potential haben, ein breites Publikum zu erreichen. Dieses Potential analysieren wir anhand verschiedener Faktoren, wie z.B. das Genre, die Story, die Starbesetzung und der Track-Record des Regisseurs und des Produzenten. Dabei kommt uns unsere langjährige Branchenerfahrung als Produzent, Regisseur und Medienanwalt enorm zu Gute. Wir, das sind  Andreas Schardt, Mark von Seydlitz und ich, kommen aus der Filmbranche und können daher das Marktpotential eines Filmes sehr genau einschätzen.

Das zweite Kriterium unser Filmauswahl ist der bisherige Stand der Finanzierung des Projektes. Wir als CINEDIME finanzieren keine Budgets zu 100 Prozent, sondern machen Gap-Finanzierung. Dies bedeutet, wenn ein Filmprojekt, welches komplett durchfinanziert ist, noch 5-10 Prozent Rest-Finanzierung benötigt, dann kann diese „Lücke“ (= Gap) über CINEDIME geschlossen werden. Wir sprechen dabei von Summen zwischen 100.000 € und 500.000 €. Dies machen wir aus dem Grund, um unseren Investoren zu garantieren, dass mit ihren Investments die Finanzierung dann auch tatsächlich geschlossen ist und der Film zeitnah in Produktion und Auswertung gehen kann. Ausserdem ist es ein wichtiger Indikator für das Erfolgspotential des Filmes, wenn bereits andere Finanzierungspartner an das Projekt glauben und sich an der Finanzierung beteiligen.

Drittes und letztes Kriterium unserer Filmauswahl ist die Frage, welche Möglichkeiten das jeweilige Filmprojekt bietet, um eine erfolgreiche Kommunikations- und Marketingkampagne für das Crowdinvesting zu machen. Diese Möglichkeiten können u.a.  in einem besonders prominenten Star oder einem populären Thema liegen. Sie ist es z.B. bei unserem ersten Projekt „LenaLove“ von Florian Gaag. In dem Thriller mit Emilia Schüle in der Hauptrolle geht es um Cybermobbing und Facebook-Missbrauch. Diese Thematik ist hochaktuell und stößt bei vielen Interessengruppen auf große Aufmerksamkeit.

Wolfgang: Übernehmt ihr , wie in dem genannten Beispiel, dann auch die Kommunikation rund um das Crowdinvesting?

Markus: Unser Interesse an einer erfolgreichen Finanzierung ist mindestens genauso hoch, wie das der Produzenten selbst. Daher übernehmen wir gemeinsam mit den Produzenten die Kommunikation rund um das Crowdinvesting, soweit wir das leisten können. Dabei teilen sich unsere Marketing-, Presse- und PR-Kampagnen grundsätzlich in zwei Bereiche. Zum einen geht es um  die Steigerung des Bekanntheitsgrades unserer Plattform selbst, zum anderen um die Schaffung von Aufmerksamkeit für das Crowdinvesting des speziellen Filmprojektes. Beides hängt miteinander zusammen und kann nicht einzeln kommuniziert werden. Daher ist eine enge Zusammenarbeit zwischen CINEDIME und den Produzenten schon bei der Planung, aber natürlich auch bei der Umsetzung notwendig.

Wolfgang: Wann genau startet ihr mit den ersten Projekten?

Markus: Wir stehen in den Startlöchern und können es kaum erwarten, mit dem Thriller LENALOVE von Florian Gaag in die Finanzierung zu gehen. Momentan werden noch von den Produzenten Tatjana Bonnet und Viktor Jakovleski von der Rafkin Film Produktion die Materialien zur Projektpräsentation auf unserer Website vorbereitet. Auch hierbei stehen wir wieder beratend zur Seite.

Das zweite zu finanzierende Filmprojekt soll dann innerhalb von eineigen Wochen online gehen. Wir planen mittelfristig von einem Film pro Monat.

Wolfgang: Wir sind gespannt! Vielen Dank für das Gespräch.



12 Antworten zu “Die Crowdfunding-Plattform Cinedime ermöglicht Crowdinvesting für Filme”

  1. hehe, genau so geht crowdfunding für filme nicht. die gröbsten fehler sind:

    – platform als gatekeeper, damit haben filme wieder keine chance, die innovativ sind aber eine große crowd hätten.

    – nur schlussfinanzierung, man kann also die erfolgreiche CF nicht zum überzeugen der förderer nutzen. crowdsourcing geht so überhaupt nicht.

    ‚kommerzielle, wirtschaftlich erfolgsversprechende Projekte‘, die sowieso wenig probleme haben die finanzierung zu schließen, können das natürlich probieren. alle anderen machen weiterhin richtiges crowdfunding. 😛

    • Lieber Daniel, vielen Dank für deine kritischen Gedanken, zeigen sie doch, dass du dich mit Interesse dem Thema widmest. Zu deinen Punkten Folgendes:

      1.) Ja, wir als Plattformbetreiber sind in gewisser Weise Gatekeeper und müssen dies auch sein, um die Anleger vor unseriösen oder hochriskanten Projekten zu schützen. Verbraucherschutz hat aller erste Priorität. Dabei geht es uns nicht darum, kreative und innovative Projekte auszugrenzen. Im Gegenteil! Wir gehen davon aus, das in Zukunft gerade kleinere Filme (die ansonsten auf der Strecke bleiben würden) mit unserer Hilfe realisiert werden können. „Kleiner Film“ und „wirtschaftlich erfolgreicher Film“ muss dabei kein Widerspruch sein.

      2.) Auch mit CINEDIME als Schlussfinanzierung hat man ein gutes Argument bei Förderungen, Sendern und Verleihern. Der CINEDIME-Anteil wird von Beginn an als Eigenmittel (nach FFG) in den Finanzierungsplan aufgenommen und so u.a. bei Förderern eingereicht.

      3.) Ich möchte widersprechen, dass jedes wirtschaftlich erfolgsversprechende Projekt „…sowieso wenig Probleme hat die Finanzierung zu schließen…“. Die Realität sieht anders aus, denn nicht nur die Fördertöpfe schrumpfen (vgl. DFFF und FFA), sondern auch die die Sender ziehen sich immer stärker aus der Filmfinanzierung zurück. Ich gebe dir recht, dass die Constantins und UFAs dieser Welt von dieser Problematik weniger betroffen sind. Aber die kleinen und mittelständigen Produzenten bekommen diesen Kostendruck voll ab und das schlägt sich auf die Qualität (und Marktpotential) der Filme durch.

      Ich freue mich, von dir wieder zu hören und diese Diskussion weiterzuführen!
      Beste Grüße

      • 1) nein, ihr müsst niemanden schützen. die meisten anleger bringen schon ein gewisses verständnis mit. und eigenen geschmack. ein projekt, das nicht erfolgversprechend ist, wird die zielsumme nicht erreichen und ist damit keine gefahr für anleger. andererseits: ein erfolgreiches CF ist ein indikator für erfolgschancen. unterstützer sind wertvolle multiplikatoren und geben einem projekt einen vorsprung, wenn das CF richtig gemacht wird. (wie z.b. bei stromberg)

        2) das heißt, die kampagne bei euch läuft schon vor der einreichung? das hatte ich anders verstanden…

        3) ich stimme dir voll zu. allerdings ziehe ich andere schlüsse daraus. gerade WEIL die töpfe schrumpfen, sollte man grundliegend andere wege der finanzierung beschreiten, statt einfach die differenz durch private kleinanleger auszugleichen aber ansonsten weiterhin auf das – offensichtlich nicht mehr funktionierende – fördersystem zu bauen. CF bietet da extrem viele möglichkeiten. (die das system nicht zwingend umgehen, sondern optimieren können!)

        ich hab mich seit jahren schon sehr viel mit dem thema befasst. z.b. hier: http://sodafilm.de/de/infos/crowdfunding-und-film/

        • 1.) I totally agree! Ausser, dass die meisten Anleger die komplizierten Rückflussmodelle kennen oder ohne Erklärung verstehen. Aber das ist dann eben unserer Aufgabe, es so zu vermitteln, dass es jedem transparent und klar ist. Dies ist bei anderen Crowdinvesting-Plattformen (die sich auf Untenehmensfinanzierung spezialisieren) nicht anders.

          2.) Das kann von Projekt zu Projekt unterschiedlich sein. Es geht erstmal darum, klar zu machen, dass wir nicht in die Anfangsfinanzierung, weil es ansonsten sein kann, dass die Crowd investiert, die restliche Finanzierung sich aber noch Jahre hinzieht. Aber auch hier werden wir ständig evaluieren und uns von neuen Ideen inspirieren lassen. Natürlich können wir uns vorstellen, auch Independent-Projekte (z.b. ein Horror-Film) zu 100 Prozent voll finanzieren. Dazu müssen wir aber jetzt erstmal im ersten Schritt beweisen, dass wir funktionieren und für Filmemacher ein echtes Finanzierungstool darstellen. Wenn uns das gelingt, dann denken wir über den nächsten Schiet nach.

          3.) Ich glaube, dass wir hier ganz beieinander liegen! Diese „neuen Wege“, von denen du auch auf deiner Website spricht, sind genau die Wege, die wir auch vor uns sehen. Ich denke aber, dass wir diese Reise von allen Richtungen anpacken müssen. donated-based und equtiy-based Crowdfunding ind der Filmfinanzierung können sich da wunderbar ergänzen und Synergien schaffen!

      • Jens Best sagt:

        Punkt 2 finde ich ja wirklich sexy…und viele mittelgroße Produzenten sicher auch. Die Frage wird sein, ob Förderer oder besser noch ernstzunehmende Investoren dies ebenso sehen werden, denn gehen die Rückläufe für die crowdinvestierenden Parteien wirklich NUR vom Produzentengewinn ab oder von den Gesamteinnahmen, sprich sind sie allen anderen Förderern und Investoren nachgeordnet?

        • Laut FFG §34 (und FFA in den FAQ’s) muss der Produzenten einen Eigenanteil (NICHT Eigenmittel) von mind. 5% der Herstellungskosten erbringen. Dieser Eigenanteil kann sich aus Eigenmittel, Fremdmittel und Eigenleistungen zusammensetzen.

          Was sind nun Eigenmittel und was sind Fremdmittel? Die FFA erklärt hierzu, dass Eigenmittel Barmittel sind. Fremdmittel hingegen sind unbedingt rückzahlbare Darlehen (wie sie z.B. von Banken vergeben werden). In dem Augenblick, in dem ein Darlehen nicht unbedingt rückzahlbar, sondern nur noch bedingt rückzahlbar ist, „verwandelt“ es sich vom Fremdmittel in Eigenmittel.

          Als kleines Sinnbild: Wenn sich ein Produzent von seiner Oma 100.000 € leiht und diese unbedingt zurückzahlen muss, handelt es sich nach FFG um Fremdmittel. Wenn er sich das selbe von Geld von seiner Oma leiht und diese nur im Erfolgsfall, also bedingt, zurückführen muss, handelt es sich um Eigenmittel.

          Für CINEDIME heisst das Folgendes: Würden wir vom Produzenten eine unbedingte Rückführung der Investments verlangen, würde es sich um Fremdmittel handeln. So, wie es jetzt geregelt ist, nämlich um eine Rückführung nur im Erfolgsfall, handelt es sich um Eigenmittel.

          • Jens Best sagt:

            Danke, dass erklärt mir das Verhältnis zu Fördergeldern. Wie aber ist es mit dem Verhältnis zu nationalen/internationalen Verleihern/Co-Produzenten etc. – an welcher Stelle in der Auszahlungskette steht der „Crowdfunding-Produzent“?

            Wenn er (wie ich vermute) an letzter Stelle steht, wie kommuniziert ihr das und denkt ihr, dass, wie ihr es nennt, die „Produznetenprivilegien“ hier eventuelle Investitions-Nachteile aufwiegen?
            Nur um das zu sagen, ich finde euer Modell gut und halte es gerade im unterentwickelten professionellen deutschen Markt für sehr sinnvoll und chancenreich.
            Ich erinnere mich nur an dunkle Zeiten der grauen Filmfonds, in denen dann Metzger und Bäcker am Set vorbeigeführt wurden (aka „Produzentenprivilegien“) und sich dann 5 Jahre später wunderten, dass nicht nur aus ihren 10k nicht 17k wurden, sondern die 10k auch verloren waren. Diesen „Manfred-Krug-Moment“ gilt es zu vermeiden. Wie beurteilt ihr diesen Aspekt? – ansonsten, nochmal, gute Initiative, werde es bei jeder Gelegenheit gegenüber Produzenten u.a. erwähnen.

          • (Antwort auf dein Comment um 12:58 Uhr)

            Die Anleger sind immer an den Erlösen des Produzenten beteiligt. Dies gilt auch bei internationalen Koproduktionen, bei denen der (deutsche) Produzent vielleicht nur minoritär beteiligt ist. Aber selbst dann hat dieser mit seinen internationalen Produktionspartnern ein Agreement, in welchem Rang er recoupt wird. Und genau in diesem Rang stehen auch die Investoren. Dies muss nicht unbedingt der letzte Rang sein und wenn das so sein sollte und wir als Plattform die Rcoupmentchancen als zu schlecht einschätzen, werden wir im Zweifel keine Finanzierung anbieten.

            Die „Produzentenprivilegien“ sollen keine Investoren-Nachteile aufwiegen, sondern eine garantierter Zusatz zu den ohnehin risikoreichen Erlöszenarien von Filmen darstellen. Filme sind, genauso wie Unternehmensfinanzierungen von Startups, Risikoanlagen. Dieses Risiko müssen wir ehrlich und transparent vermitteln. Dies alleine schon in unserem eigenen Interesse, denn wer einmal unzufrieden ist, kommt nicht mehr zurück….

            In dem Zusammenhang drängt sich natürlich der Vergleich mit den Fonds Anfang des Jahrtausends auf. Diese Fonds waren reine Steuermodelle und hatten rein gar nichts mit der tatsächlichen Wirtschaftlichkeit (oder künstlerischem Anspruch) von den jeweiligen Filmen zu tun. Bei uns geht es aber um die Filme selbst, die wir individuell prüfen und bewerten. Die Investoren müssen wissen, worauf sie sich einlassen. Es gilt der Grundsatz, den man seit der Finanzkrise so oft hört: Nur in etwas investieren, was man versteht!

  2. wolfgang sagt:

    Ich hätte da selber noch eine Frage an Markus, die ich vergessen hatte zu stellen:
    Warum habt ihr euch für equity-based Crowdfunding bzw. Crowdinvesting entschieden?

    • Die Herstellung von Filmen ist selbst bei kleineren Projekten mit enormen Kosten zwischen 3-5 Mio. € verbunden. Um da über Crowdinvesting einen relevanten Beitrag leisten zu können, sollte schon ein mindestens sechsstelliger Betrag zustande kommen. Dies beim equity-based Crowdfunding im Gegensatz z.B. zum donation-based Crowdfunding eher möglich. Ausserdem sollte die Crowd auch am wirtschaftlichen Erfolg eines Filme partizipieren, wenn sie diesen mit ihrem eigenem Geld überhaupt erst möglich gemacht hat.

      • Jens Best sagt:

        Aber es kommen doch durchaus (auch in Deutschland) sechstellige Summen im Film-(reward-based) Crowdfunding zusammen. Sicherlich ist Filmproduktion im Vergleich zur Musik- oder Buchproduktion wesentlich umfangreicher und mit größeren Risikien versehen. Schliesst ihr prinizipiell reward-based Crowfunding für eure Plattform aus?

        • Es stimmt zwar, dass bei einzelnen Filmen größere summen auch über (reward-based) Crowdfunding zustande gekommen sind. Dabei handelt es sich aber um Ausnahmen, die z.b. deshalb so erfolgreich waren, weil das Them des Filmes eine breite Community angesprochen hat (siehe „Hotel Desire“). Von solchen Erfolgen kann man aber in der Regeln nicht ausgehen. Da braucht es dann -unserer Erachtens- einen stärken Anreiz, nämlich eine Beteiligung an den Erlösen. Was wir aber bereits jetzt schon anbieten ist eine Kombination aus Equity und Reward. D.h. jeder Produzent hat die Möglichkeit neben der Erlösbeteiligung (die er anbieten MUSS) auch sog. Produzentenprivilegien zu gewähren (wie z.B. Set-Besuche, Credit im Abspann, etc.). Dies machen wir deshalb so, weil Film an sich eben anders als z.b. Unternehmensfinanzierung ein ungleich höheres Potential hat, die Anleger auch emotional abzuholen und in das Projekt einzubinden.