Scary Shelter: Sky Österreich-Zombies erschrecken Passanten (Sponsored)

Innovative Werbe-Kampagnen in Bus- und Straßenbahn-Stationen gibt es mittlerweile einige, z.B. jene von Pepsi im Rahmen der #LiveForNow Kampagne oder Adobe’s Street Retouche Prank oder auch die Gratis-Chips-Aktion von Walkers in London. Die aktuelle  Guerilla Marketing Aktion von Sky Österreich mit dem Namen „Scary Shelter“ ist aber sicherlich die bisher gruseligste.

Zum Start der fünften Staffel von The Walking Dead hat der Pay-TV-Sender am Wiener Siebensternplatz eine Straßenbahnhaltestelle so präpariert, dass damit eine Verbindung zwischen den Inhalten der Serie und der realen Welt stattfindet. Dabei werden zwei Videos überlagert, wobei einerseits die Umgebung in Echtzeit gefilmt und auf die transparente Seitenwand der Bushaltestelle projiziert wird, andererseits aber Figuren und Szenen aus der TV-Serie darauf eingeblendet werden. Somit entsteht bei den Passanten der Eindruck, dass auf der anderen Seite der durchsichtigen Haltestellenwand reale Zombies ihr Unwesen treiben:


Bereits 2010 ließ der US-Sender AMC seine Untoten auf die Bevölkerung los und organisierte einen weltweiten Zombie-Flashmob. Auch zum aktuellen Staffelstart der Serie gab es im Februar eine Aufsehen erregende Aktion: aus zahlreichen Lüftungsschächten in New York tauchten plötzlich die Hände von Untoten auf und griffen nach den Fußgängern.

Die Weiterentwicklung in Richtung Augmented Reality war daher nur eine Frage der Zeit. Wie ich drüben bei Gerold auf DigitaleLeinwand.de lese, kam diese Art Installation aber in Österreich zum ersten zum Einsatz und wurde von der Kreativagentur move121 erdacht. Ich hoffe, sie haben damit keine Kinder erschreckt 🙂

Zu sehen ist die 5. Staffel von „The Walking Dead“ bei Sky Österreich ab 13. Oktober auf
Fox. Gänsehaut inkludiert.


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2 Antworten zu “Scary Shelter: Sky Österreich-Zombies erschrecken Passanten (Sponsored)”

  1. Rodja sagt:

    Ziemlich gruselig. Vielleicht bin ich auch nur etwas empfindlich, aber die Schock-Werbungen in den USA für Gruselfilme (eben „The Walking Dead“, wo aus einem Luftschach Zombies nichtsahnende Passanten angreifen – oder in einem Restaurant eine von Dämonen besessene Frau herumgeschleudert wird [für irgendeinen Besessenen-Horrorfilm]) finde ich doch etwas bedenklich. Was, wenn da wirklich jemand mal einen Herzinfarkt bekommt? Oder einer, der auf „open carry“ steht, seine Waffe zieht und die „Zombies“ niederballert?

    Auf solche Meldungen warte ich ja nur…